EMA informiert Europäer über Corona-Impfstoffe

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Bürger können am 11. Dezember der Europäischen Arzneimittelbehörde online Fragen rund um das Thema Corona-Impfung stellen.
Bürger können am 11. Dezember der Europäischen Arzneimittelbehörde online Fragen rund um das Thema Corona-Impfung stellen.

Kaum eine Frage ist aktuell so brennend wie die, wann endlich die ersten Impfungen gegen das Coronavirus möglich sind. Die Europäische Arzneimittelnehörde stellt sich den Fragen der Bürger.

Amsterdam (dpa) - Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will
Europäer bei einem breiten öffentlichen Treffen über die Zulassung
der Corona-Impfstoffe informieren. Fragen zu Sicherheit
und Wirksamkeit sollen beantwortet werden.

Bei dem Online-Treffen am 11. Dezember könnten sich Bürger mit Fragen und Beiträgen beteiligen. Die EMA ist für die Zulassung
der Impfstoffe gegen das Coronavirus für den europäischen Markt
verantwortlich und prüft die wissenschaftlichen Studien für die
Entwicklung.

«Die Covid-19-Pandemie ist eine beispiellose globale Krise, mit
zerstörerischen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen
Folgen», teilt die EMA mit. Ein sicherer und effektiver Impfstoff sei
dringend notwendig, um die Krise zu bekämpfen.

Die Behörde prüft derzeit drei Impfstoffe nach dem sogenannten
Rolling Review-Verfahren. Dabei werden Ergebnisse von Studien
ausgewertet, noch bevor der Antrag auf Zulassung gestellt wurde.
Dadurch wird das Verfahren erheblich verkürzt. Nach Angaben der EMA
gelten aber dieselben Standards für Qualität, Sicherheit und
Wirksamkeit wie bei der Zulassung anderer Impfstoffe und Medikamente.

Bürger können Fragen oder Beiträge bis zum 27. November schriftlich
einreichen. Das Treffen wird live im Internet ausgestrahlt.