Emmy-Verleihung 2017: Die großen Gewinner der TV-Oscars

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Die 69. Verleihung der Emmys in Los Angeles hatte neben strahlenden Gewinnern und tränenreichen Dankesreden auch so manche Überraschung parat.

Vorbei die Zeit, in der das Kino als alleiniger Star- und Zuschauermagnet fungierte. Dank Serien wie "Breaking Bad", "Game of Thrones" oder "House of Cards" laufen TV-Shows der großen Leinwand vielleicht (noch) nicht den Rang ab, verstecken müssen sie sich vor den Hollywood-Blockbustern aber definitiv nicht mehr. In der Nacht von Sonntag auf Montag deutscher Zeit wurden bei der diesjährigen Emmy-Verleihung wieder die besten Serien und TV-Produktionen ausgezeichnet. Mit dabei: die ein oder andere handfeste Überraschung und mehr hochrangige Superstars als je zuvor.

Drei Stars für Mini-Serie geehrt

Eines gleich vorweg: "Game of Thrones" suchte man bei der 69. Verleihung der Emmys vergebens. An der Qualität der Show lag das aber nicht, vielmehr war die 7. Staffel schlichtweg zu spät angelaufen. Sender HBO darf sich aber trotzdem als einer der großen Gewinner des Abends fühlen. Schließlich sammelte die Miniserie "Big Little Lies" des Senders mit die meisten Emmys, fünf insgesamt. Neben der Auszeichnung als "Beste Mini-Serie" gab es auch noch für drei Hollywood erprobte Stars einen TV-Oscar: Nicole Kidman (50) als "Beste Hauptdarstellerin", die "Big Little Lies" auch produzierte, zudem Laura Dern und Alexander Skarsgard bei den "Beste Nebendarsteller/in"-Kategorien für eine Mini-Serie.

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Und auch im Comedy-Sektor gab es für HBO Grund zur Freude: So sahnte die Show "Veep" nicht nur den Preis für die "Beste Comedy" ab, Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus durfte sich auch noch den Preis als "Beste Schauspielerin, Comedy" abholen. Das Pendant bei den Männern ging in der Comedy-Kategorie derweil an Donald Glover für "Atlanta", der auch als Regisseur für die Serie einen zweiten Emmy erhielt.

Sechs Emmys für "The Handmaid's Tale"

Überboten wurde "Big Little Lies" nur von der hierzulande noch unbekannten Hulu-Produktion "The Handmaid's Tale". Die Serie, die in Deutschland erst ab dem 4. Oktober bei Telekom Entertain zu sehen sein wird, griff stolze sechs Emmys ab. Neben "Beste Dramaserie" durfte sich auch Hauptdarstellerin Elisabeth Moss unter Tränen eine der Trophäen abholen - ebenso wie Nebendarstellerin Ann Dowd. Damit stach die Serie übrigens Schwergewichte wie "House of Cards", "Westworld", "Better Call Saul" oder "Stranger Things" aus. Beziehungsweise Stars wie Robin Wright oder Evan Rachel Wood.

Die restlichen Top-Kategorien

Als "Bester Hauptdarsteller" in einer Dramaserie wurde Sterling K. Brown für "This Is Us" geehrt, der damit etwa Anthony Hopkins ("Westworld"), Bob Odenkirk ("Better Call Saul"), Kevin Spacey ("House of Cards") oder Liev Schreiber ("Ray Donovan") hinter sich ließ. "Bester Schauspieler" einer Mini-Serie wurde Riz Ahmed für "The Night Of", John Lithgow durfte dagegen für seine Nebenrolle als Winston Churchill in "The Crown" den ersten Preis des Abends entgegen nehmen.

Alec Baldwin alias Donald Trump und Kate McKinnon erhielten für ihre komödiantischen Einlagen bei der Show "Saturday Night Live" die Emmys für die "Besten Comedy-Darsteller", die "Beste Late-Night-Show" ging an den Briten John Oliver für "Last Week Tonight With John Oliver". Als Gast-Darsteller in Drama- und Comedy-Shows gab es noch Emmys für Alexis Bledel ("The Handmaid's Tale"), Melissa McCarthy ("Saturday Night Live"), Dave Chappelle ("Saturday Night Live") sowie Gerald McRaney ("This Is Us").

Seht hier die Highlights aus der Emmy-Verleihung:

Foto(s): imago/UPI Photo

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