Das Ende will bedacht sein: MOPO-Redakteur fordert: Freunden Sie sich mit dem Tod an!

Ja, es gibt sicherlich schönere Themen. Doch es ist so, wie es ist: Wir alle müssen eines Tages sterben. Und der Tod lauert überall. „Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns“, schreibt der Dichter Rainer Maria Rilke. Und der Philosoph Arthur Schopenhauer weiß: „Jeder Atemzug wehrt den beständig eindringenden Tod ab, mit welchem wir in jeder Sekunde kämpfen … Zuletzt muß er siegen: denn wir sind ihm durch Geburt anheimgefallen, und er spielt nur eine Weile mit seiner Beute, bevor er sie verschlingt.“ Doch über den Tod sprechen die Menschen kaum. Er wird tabuisiert.

Warum ist das so? Der Tod ist uncool, er passt nicht in unsere Spaßgesellschaft. In eine Gesellschaft, die nur noch eins kennt: weiter, höher, geiler. Wir möchten auf keinen Fall daran denken, dass wir eines Tages nicht mehr sind, eines Tages in einer Kiste liegen oder verbrannt werden. Wir wissen auch nicht, was danach kommt, wenn denn...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo