Energiepreise treiben Inflation in der EU weiter an

Energiekosten als Preistreiber

Gestiegene Energiepreise haben die Inflation in der EU im Februar weiter nach oben getrieben. Die Teuerungsrate lag im vergangenen Monat in der Eurozone bei 2,0 Prozent und in der gesamten EU bei 1,9 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Damit liegt die Inflation im Bereich der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp unter zwei Prozent.

Die Energiekosten kletterten im Februar in der Eurozone um 0,6 Prozentpunkte. Preistreiber waren auch Gemüse (0,25 Prozentpunkte) und Flüssigbrennstoffe (0,16 Prozentpunkte). Gebremst wurde der Anstieg der Verbraucherpreise durch günstigere Kosten für Telekommunikation, Kleidung sowie Gas.

Im Januar waren die Verbraucherpreise in der Währungsgemeinschaft um 1,8 Prozent gestiegen, in der EU waren es zu Jahresbeginn 1,7 Prozent. In Deutschland zogen die Preise im vergangenen Monat um 2,2 Prozent an, im Januar hatte die Inflationsrate 1,9 Prozent betragen.

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