"Enkelin im Regenmantel" droht Klage nach Massensturz bei Tour de France

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Massensturz bei der Tour de France

Nach einem Massensturz bei der Tour de France hat die Polizei am Sonntag mit öffentlichen Aufrufen nach Zeugen und der Zuschauerin gesucht, welche die dramatische Kettenreaktion auslöste. Der Veranstalter des Rennens kündigte seinerseits an, die offenbar deutschsprachige Frau zu verklagen. Diese hatte am Samstag im gelben Regenmantel offenbar ihre Großeltern grüßen wollen. Sie trat mit dem Rücken zum heranrasenden Feld auf die Straße und hielt ein Schild mit der Aufschrift "Allez Omi-Opi" in die Kameras.

Der deutsche Fahrer Tony Martin an der Spitze des Feldes prallte in voller Fahrt in das Plakat, verlor die Balance und stürzte. Bei den Teilnehmern hinter ihm kam es zu einem Domino-Effekt, unzählige Fahrer stürzten, mehrere von ihnen verletzten sich. Die Frau erschrak sichtlich, als sie die Konsequenzen ihres Handelns sah, entfernte sich dann aber vom Unfallort, der rund 45 Kilometer vor dem Ziel in Landerneau lag. Es wird wegen der Aufschrift auf dem Schild vermutet, dass sie aus dem deutschsprachigen Raum stammt.

jes/ans

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