Entscheidung über Zukunft der "Frankfurter Rundschau" gefallen

Frankfurt/Main (dapd). Die Entscheidung über die Zukunft der zahlungsunfähigen "Frankfurter Rundschau" ist gefallen. Dies bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Frank Schmitt am Montag auf dapd-Anfrage. Wie die Entscheidung aussieht, wollte er nach der gemeinsamen Sitzung des Gläubigerausschusses mit dem Insolvenzverwalter aber nicht sagen. Darüber sollten zuerst die Mitarbeiter informiert werden, sagte er.

Am Mittwochvormittag ist dazu eine Betriebsversammlung der Beschäftigten geplant. Anschließend will Insolvenzverwalter Schmitt die Presse über den Stand der Dinge informieren. Zurzeit sind noch rund 450 Mitarbeiter bei der Zeitung angestellt, davon arbeitet etwa die Hälfte in der Druckerei.

Zuletzt hatten sich die Anzeichen dafür gehäuft, dass die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die mit ihr in einer Stiftung verbundene "Frankfurter Neue Presse" die "FR" als Regionalzeitung fortführen könnten. Das "Hamburger Abendblatt" hatte am Wochenende von einer geplanten Übernahme von etwa 30 Redakteuren sowie mehrerer freier Mitarbeiter berichtet.

dapd

Quizaction