Entwarnung beim Wetter: Kein "massiver Wintereinbruch" in Sicht!

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Für einen Tag wird sich die Wetterlage morgen ändern: Es kommen Regenwolken im Westen an, die bis Sonntagmorgen Niederschläge bringen. Danach geht das Dümpelwetter in Deutschland erst einmal weiter.

Der Wintereinbruch lässt noch auf sich warten. (Symbolbild: Getty)
Der Wintereinbruch lässt noch auf sich warten. (Symbolbild: Getty)

Es ist typisch für den November: Sonne und Nebel kämpfen Tag für Tag um die Vorherrschaft. Mal gewinnt der Nebel, mal die Sonne. Nach dem 20. November könnte es dann tatsächlich kälter werden, vielleicht gibt es sogar ein paar Schneeflocken in tiefe Lagen. Von einem "massiven Wintereinbruch" kann man allerdings bei weitem nicht sprechen.

"Die Wetterlage bleibt mal mindestens für eine weitere Woche entspannt. Eine Abkühlung deutet sich aus heutiger Sicht erst für die Zeit nach dem 20. November an und auch dann fehlt in den Wettermodellen von einem massiven Wintereinbruch bis ganz runter derzeit jede Spur", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Die Prognose für die kommenden Tage

Freitag: 4 bis 11 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, trocken

Samstag: 7 bis 12 Grad, aus Westen zieht Regen auf, es wird nass, nach Osten trocken

Sonntag: 8 bis 12 Grad, wieder ruhiges Hochdruckwetter, Mix aus Sonne und Wolken

Montag: 6 bis 11 Grad, mal Sonne, mal Nebel, typisch November

Dienstag: 6 bis 10 Grad, trockener Wechsel aus Sonne, Wolken und Nebel

Mittwoch: 7 bis 10 Grad, durchwachsen, mal Sonne, mal Wolken oder Nebel

Abgesehen vom nassen Samstag im Westen geht das ruhige Novemberwetter auch bis zum nächsten Wochenende weiter. Ein neues Hoch sorgt dann für ruhiges und trockenes Herbstwetter. 

Die Entwicklung nach dem 20. November wird weiterhin im Auge behalten - aber so viel ist derzeit klar, wie Jung deutlich sagt: "Eine Abkühlung ist möglich, aber noch lange nicht sicher. Einen massiven Wintereinbruch berechnet Stand heute Morgen jedenfalls kein einziges Wettermodell. Diese Aussage ist frei erfunden."

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