Entwicklungsminister Müller kritisiert Trumps Kürzungen bei Entwicklungshilfe

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die von US-Präsident Donald Trump geplanten Kürzungen bei der Entwicklungshilfe kritisiert: Dies wäre dramatisch und das Aus für tausende Menschen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die von US-Präsident Donald Trump geplanten Kürzungen bei der Entwicklungshilfe kritisiert. Momentan seien die USA noch die Nummer Eins bei der Finanzierung humanitärer Maßnahmen, sagte Müller am Montag im BR Fernsehen. Sollten die USA ihre Zahlungen herunterfahren, wäre dies dramatisch und das Aus für tausende Menschen.

In Ostafrika gebe es momentan eine dramatische Hungerkrise, sagte Müller. Es sei beschämend, dass es nicht gelinge, diesen Menschen jetzt zu helfen.

Trump hatte am vergangenen Donnerstag seinen ersten Haushaltsentwurf vorgestellt, der radikale Umschichtungen vorsieht: Das Budget des Außenministeriums und der Entwicklungsbehörde USAID soll um 28 Prozent schrumpfen, der Rüstungsetat soll dagegen stark erhöht werden.

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