Wie Erdogan Europas Finanzsystem ins Wanken bringen könnte

Stefanie Kemmner
Erdogan

Immer mehr Menschen in Europa blicken mit einem mulmigen Gefühl in Richtung Türkei. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan möchte in seinem Land ein Präsidialsystem durchdrücken und beschimpft alles und jeden, der ihm dabei in den Weg kommt.

Doch nicht nur aus politischer Sicht bereitet die Türkei Sorgen, auch die Wirtschaft steckt in der Krise. Die Türkei lebt über ihren Verhältnissen und hat sich Unsummen an Geld geliehen, um sich finanzieren zu können — zuletzt mehr als 30 Milliarden Euro im Jahr. Und ein großer Teil davon kommt aus Europa.

Insgesamt hat sich Ankara bereits etwa 255 Milliarden Euro aus dem Ausland geliehen. Das berichtet die „Welt“ und beruft sich dabei auf Zahlen der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Etwa ein Drittel dieser Summe — 82 Milliarden Euro — stammt aus Spanien. Auch in Frankreich, Deutschland und Italien hat die Türkei Schulden in Milliardenhöhe. 

Vor einigen Jahren zeigte die Türkei noch eine positive wirtschaftliche Entwicklung — Grund genug für ausländische Banken und Unternehmen, um in die Türkei zu investieren. Doch inzwischen machen vor allem die sich häufenden Terroranschläge und die Politik Erdogans der türkischen Wirtschaft schwer zu schaffen.

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