Erlebnispfad : Warum im Grunewald plötzlich blaue Bäume stehen

Wie gehen Berlins Wälder mit dem Klimawandel um? Auf einem Rundweg im Grunewald wird es veranschaulicht.

Verdutzt schauen Lotta, Oskar und Anton auf den Holzbohlenweg, der sich auf ihrem Spaziergang vor ihnen auftut. Die drei Kinder sind oft hier, aber das haben sie noch nie gesehen. Und gleich ein paar Hundert Meter die nächste Holzstation. Mal als Insel, mal als Plateau, mal als Turm, immer versehen mit Informations­tafeln. Das ungewohnte Bild im Wald ist der Erlebnispfad "Wald. Berlin. Klima", der am Gründonnerstag eröffnet wurde. Über vier Kilometer erstreckt er sich durch den Grunewald und ist eine Außenstation der Internationalen Gartenausstellung. Schon 2014 haben die Planungen für den Pfad begonnen, im Oktober letzten Jahres hat dann die eigentliche Bauphase begonnen. Rund eine Million Euro hat das Projekt gekostet.

Spaziergängern bieten sich auf dem Rundweg Einblicke in das Leben des Waldes, seine Funktionen, seine Bedeutung speziell in der Großstadt und wie er umgebaut werden kann, damit er sich besser an den Klimawandel anpasst. Dazu sind an elf Informationsstationen, "Waldwohnzimmer" genannt, jeweils ein paar Hundert Meter voneinander entfernt verschiedene Szenarien aufgebaut. Gezeigt wird zum Beispiel, welche Tiere und Pflanzen im Wald leben und tatsächlich entdeckt Lotta auch gleich einen Reiher auf der Wiese. An einer Station geht es darum, wie aus dem Wald Trinkwasser gewonnen wird und da liefern sich Oskar und Anton gleich eine kleine Wasserschlacht. Auf einem Steg wird man zu den Moorgebieten Barssee und Pechsee geführt und dabei die Bedeutung von Mooren erklärt...

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