Ermittler in Halle schließen Verwandtschaft zweier ausgesetzter Neugeborener aus

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER) (Ina FASSBENDER)

Nach dem Fund eines toten und eines lebendigen Säuglings in Halle an der Saale innerhalb einer Woche haben die Ermittler eine Verwandtschaft der beiden Mädchen ausgeschlossen. Rechtsmedizinische Untersuchungen hätten ergeben, dass es sich nicht um Geschwister handeln könne, erklärte die Polizei am Mittwoch. Das in der vergangenen Woche entdeckte zweite Baby sei gesund und befinde sich in angemessener Betreuung.

Das überlebende Mädchen war am vergangenen Mittwoch im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in einem blaugrauen Babyfußsack gefunden worden. Zum Fundzeitpunkt war der Säugling laut Polizeibericht nur wenige Stunden alt. Nach den Eltern des Mädchens werde intensiv gesucht.

Zwei Tage zuvor war ein toter Säugling auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma in Halle entdeckt worden. Eine Obduktion ergab, dass das Kind nach der Geburt gelebt hatte. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. In beiden Fällen bat die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe und startete einen Zeugenaufruf.

ruh/cfm

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