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Ermittler: Zahl der Todesopfer von Angriff bei Moskau steigt auf 115

Nach dem Angriff auf eine Konzerthalle in einem Vorort von Moskau ist die Zahl der Todesopfer nach Ermittlerangaben auf 115 gestiegen. "Die Notfalldienste haben bei der Beseitigung der Trümmer weitere Leichen gefunden", erklärte das Ermittlungskomitee. (Handout)
Nach dem Angriff auf eine Konzerthalle in einem Vorort von Moskau ist die Zahl der Todesopfer nach Ermittlerangaben auf 115 gestiegen. "Die Notfalldienste haben bei der Beseitigung der Trümmer weitere Leichen gefunden", erklärte das Ermittlungskomitee. (Handout)

Nach dem Angriff auf eine Konzerthalle in einem Vorort von Moskau ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der Ermittler am Samstag auf 115 gestiegen. "Die Notfalldienste haben bei der Beseitigung der Trümmer weitere Leichen gefunden", erklärte das Ermittlungskomitee, das in Russland für die Untersuchung schwerer Verbrechen zuständig ist. "Die Zahl der Todesopfer liegt jetzt bei 115." Die Rettungsarbeiten gehen demnach weiter.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte den Angriff am Freitagabend auf die Konzerthalle im Moskauer Vorort Krasnogorsk für sich reklamiert. Es handelt sich um den folgenschwersten Angriff in Moskau seit mindestens einem Jahrzehnt.

Die Angreifer hatten nach Einschätzung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB jedoch "Kontakte" in die Ukraine und versuchten auch, nach dem Angriff dorthin zu fliehen. Die ukrainische Seite hatte jede Verwicklung in den Angriff bestritten.

Nach Angaben des Ermittlungskomitees setzten die Angreifer "automatische Waffen" sowie eine brennbare Flüssigkeit ein. "Die Terroristen nutzten eine brennbare Flüssigkeit, um in den Räumen der Konzerthalle ein Feuer zu legen, in denen sich Zuschauer befanden und auch Verletzte", hieß es in einer Mitteilung des Komitees.

bur/oer/cp