Ermittlungen und Razzien - Schützenverein "bewaffneter Arm" von Pegida München?

Ralph Hub

Polizisten durchsuchen Räume der Bayerischen Schießsportgruppe – insgesamt elf Objekte in München Kaufbeuren und Bad Rodach.

München - Bayerns Innenminister Joachim Hermann wählt deutliche Worte. Bei der Schießsportgruppe könnte es sich um den "bewaffneten Arm" von Pegida München handeln. Es gebe den Verdacht, dass der Zweck des Vereins nur zum Schein im sportlichen Schießen besteht. Es bestünden enge personelle Überschneidungen zwischen dem Schützenverein und Pegida München, so das Innenministerium.

Mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss schwärmten am Donnerstagmorgen 120 Polizisten aus, um insgesamt elf Objekte zu durchsuchen. Schwerpunkt der Aktion waren verschiedene Adressen in München unter anderem in der Messestadt Riem. Die Fahnder statten dem Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer einen Besuch ab. Er gilt als der Kopf der rechten Bewegung in der Stadt. Bis Ende 2017 darf er keine Versammlung von Pegida mehr leiten. Grund dafür sind laut KVR "mehrfache Rechtsverstöße" auf Pegida-Versammlungen.

Das bayerische Landeskriminalamt ermittelt im Auftrag des Generalbundesanwalts seit 2012 gegen Meyer. Es gehe um den Verdacht auf Bildung einer terroristischen Vereinigung, bestätigte eine Sprecherin des Generalbundesanwalts.
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