Erneut viele Unglücksraben - Trend setzt sich fort: Eigentore prägen die Gruppenphase der EM - wie schon 2021

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Antonio Rüdiger (m.) erzielte ein Eigentor gegen Schottland.AP

Eine erneute außergewöhnliche Häufung von Eigentoren bei der EM 2024 sorgt für Aufsehen. Sieben Eigentore fielen bereits in den ersten 30 Spielen.

Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft 2024 zeigt sich ein ungewöhnliches Phänomen: Die bemerkenswert hohe Anzahl an Eigentoren, die bisher in den Spielen erzielt wurden. Wie „Marca“ berichtet, sind bereits sieben Eigentore in den ersten 30 Spielen des Turniers gefallen. Schon bei der EM 2021 wurden acht Eigentore in der Gruppenphase geschossen, mehr als in den Turnieren davor zusammengenommen.

Die bisherigen Eigentorschützen sind:

  • Antonio Rüdiger (Deutschland)

  • Maximilian Wöber (Österreich)

  • Robin Hranac (Tschechien)

  • Klaus Gjasula (Albanien)

  • Riccardo Calafiori (Italien)

  • Samet Akaydin (Türkei)

  • Donyell Malen (Niederlande)

Rüdiger machte den Anfang

Der Trend begann mit dem Eröffnungsspiel, in dem Antonio Rüdiger von der deutschen Nationalmannschaft ein Eigentor gegen Schottland erzielte. Das Spiel endete mit einem 5:1-Sieg für Deutschland, doch das Eigentor blieb im Gedächtnis. Trotz einer ruhigen Phase am Wochenende nach dem Start des Turniers, ist die Tendenz von Eigentoren in den Spielen danach nahezu täglich aufgetreten.

Laut „Marca“ haben sich unter anderem Wöber von der österreichischen Nationalmannschaft im Spiel gegen Frankreich, Hranác im Spiel von Portugal gegen die Tschechische Republik und Gjasula im Spiel zwischen Kroatien und Albanien dem Trend angeschlossen und ebenfalls Eigentore erzielt. Calafiori bescherte der spanischen Mannschaft durch sein Eigentor einen wichtigen Sieg gegen Italien.

Ungewöhnliche Häufung

Die Liste der unglücklichen Spieler setzte sich am vergangenen Wochenende mit Akaydin fort, der durch ein Missverständnis mit seinem Torwart Portugal zum Sieg gegen die Türkei verhalf. Bei der jüngsten Begegnung zwischen den Niederlanden und Österreich im Olympiastadion in Berlin kam Malen hinzu, der mit seinem Eigentor den Österreichern einen Vorteil verschaffte.

Obwohl die Gruppenphase noch nicht abgeschlossen ist, zeichnet sich bereits jetzt eine außergewöhnlich hohe Anzahl von Eigentoren bei der EM 2024 ab.