Erste Ergebnisse bei richtungsweisenden Kongresswahlen in den USA

Bei den richtungsweisenden Kongress-Zwischenwahlen in den USA werden nach Schließung vieler Wahllokale die ersten Ergebnisse öffentlich. US-Sendern zufolge konnte bei den Midterms vom Dienstag unter anderen der republikanische Senator Tim Scott aus dem Bundesstaat South Carolina seinen Sitz verteidigen. Im Bundesstaat Indiana setzte sich demnach der republikanische Senator Todd Young wie erwartet gegen seinen Herausforderer Thomas McDermott von den Demokraten durch.

Bei den Halbzeitwahlen werden im Senat 35 der 100 Sitze neu vergeben. Im Repräsentantenhaus werden alle 435 Mandate neu besetzt. Umfragen zufolge dürften die Republikaner von Ex-Präsident Donald Trump den Demokraten von Präsident Joe Biden ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus entreißen. Die Konservativen haben auch gute Chancen, die Kontrolle im Senat zu übernehmen, in dem die Demokraten bislang eine hauchdünne Mehrheit haben.

Mehrere Senatsrennen in Bundesstaaten wie Arizona, Pennsylvania, Nevada und Georgia sind allerdings äußerst eng. Es könnte Tage - und in Georgia angesichts einer Stichwahlregel sogar rund einen Monat dauern - bis die Ergebnisse feststehen.

Beim Repräsentantenhaus könnte noch in der Wahlnacht der Sieger feststehen. Sicher ist aber auch das nicht. Gewählt wurden am Dienstag auch die Gouverneure von 36 der 50 US-Bundesstaaten.

fs/ju