Erster Professor fordert:: Männerquoten fürs Medizin-Studium!

Dank besserer Noten ergattern Frauen immer mehr Studienplätze.

Seit Jahren wird über die Frauenquote gestritten. Plötzlich fordert ein Professor die Männerquote! Und zwar fürs Medizinstudium. Denn dort übernehmen langsam die Frauen das Kommando. Aus Sicht von Jürgen Freyschmidt (76) aus Bremen sorgt das für Probleme. Denn viele Ärztinnen arbeiten nur in Teilzeit, einige bleiben nach dem Studium gleich ganz zu Hause. Der Radiologe will Männern jetzt eine 50-Prozent-Quote im Medizinstudium sichern. 

Tatsächlich erobern die lange Zeit benachteiligten Frauen die Universitäten. Kein Wunder: Sie haben oft die besseren Schulabschlüsse und auch bei den sozialen Kompetenzen punkten sie. Daher ergattern Frauen bei Studienfächern mit Numerus Clausus (1,7 in Medizin) plus Kompetenztest deutlich mehr Plätze. Die Unis in Hamburg und Berlin zeigen, wohin die Reise geht: In beiden Großstädten gibt es mittlerweile mehr weibliche als männliche Studienanfänger. In den meisten Flächenländern ist das noch anders.

Den streitbaren Bremer Professor treibt der steigende Ärzte-Notstand in den Kliniken zu seiner Forderung. Schuld aus seiner Sicht sind Frauen, die häufig nur in Teilzeit arbeiten. In der „FAZ“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo

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