Erstmals asiatische Geparden-Babys in Gefangenschaft geboren

Asiatische Gepardin (AFP/ATTA KENARE) (ATTA KENARE)

Im Iran sind erstmals Nachkommen asiatischer Geparden in Gefangenschaft geboren worden. "Drei Geparden-Babys kamen per Kaiserschnitt zur Welt", teilte am Sonntag Umweltminister Ali Salajegheh mit. Es handele sich um die überhaupt erste Geburt dieser Geparden-Unterart in Gefangenschaft.

Die Geparden-Mutter mit dem Namen "Iran" und ihre Kleinen seien bei guter Gesundheit, sagte Salajegheh nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Irna. Alle vier würden vorsichtshalber aber noch in Intensivpflege bleiben.

Geparden sind mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde die schnellsten Landtiere der Welt. Die Unterart Acinonyx jubatus venaticus, die gemeinhin als asiatischer Gepard bezeichnet wird, ist vom Aussterben bedroht.

Der Iran ist eines der wenigen Länder, in denen asiatische Geparden noch in freier Wildbahn leben. Nach Angaben Teherans sind es aber nur noch etwa ein Dutzend Tiere, 2010 waren es noch schätzungsweise 100. Viele Tiere starben durch die Trockenheit, illegale Jäger oder auch Autounfälle. Zusammen mit den Vereinten Nationen hat der Iran ein Programm zum Schutz der Tiere gestartet.

jes/dja

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