Erweckungserlebnis - Der EHC München zeigt beim Playoff-Sieg sein wahres Gesicht

Matthias Kerber

Beim 2:1-Sieg des EHC in der Halbfinal-Serie gegen die Eisbären Berlin zeigen die Münchner ihr wahres Gesicht. "Es sind Schlachten. Und wer mehr davon gewinnt, gewinnt auch das Spiel", sagt Don Jackson.

München - A bisserl war der EHC Red Bull München im Dornröschenschlaf gefangen. Im ersten Drittel des zweiten Spiels der Halbfinale-Serie gegen die Eisbären Berlin wirkte der Meister nicht wie er selbst. Symptomatisch das Tor von Julian Talbot zum 0:1. Genialer Pass von Frank Hördler auf Talbot, der sich im Rücken von EHCler Richie Regehr davongeschlichen hatte. Die Münchner, die schon Spiel eins daheim verloren hatten (2:3 nach Verlängerung), wieder hinten. "Wir haben das als Team falsch gespielt", sagte EHC-Coach Don Jackson. Sein verbissener, ja fast verbitterter Gesichtsausdruck sprach Bände.

Steve Pinizzotto als Faktor X

Doch in jedem guten Märchen gibt es einen Helden, der in die Rolle des wachküssenden Prinzen schlüpft. Beim EHC war das ein Mann, der nicht gerade für Romantik steht, der nicht als König der Zarbesaiteten beleumundet ist. Im Gegenteil: Steve Pinizzotto ist das Liga-Raubein, der Hau-Drauf-und-Schluss. Gegen die Eisbären gab der auch so spielstarke Deutsch-Kanadier sein Comeback nach wochenlanger Verletzungspause. Und an den beiden Toren der Münchner, die beim 2:1-Sieg die Wende zum Guten einläuteten (Keith Aucoin in der 28.
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