Erwischt: VW Passat

feedback@motor1.com (Roland Hildebrandt)
Erwischt: VW Passat

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Der Mittelklasse-König bekommt ein Facelift

Seit seinem Debüt im Jahr 1973 gehört der Passat zu den Verkaufsschlagern von VW. Auch in der aktuellen Generation Nummer Acht ist es nicht anders. Vier Jahre nach dem Start der intern B8 genannten Mittelklasse bekommt die Baureihe jetzt ein Facelift. Das zeigen brandneue Erlkönigbilder.


Dezente Überarbeitung

VW hat den Erlkönig der Passat Limousine an Front und Heck gut getarnt, doch nötig wäre es eigentlich nicht. Erwartungen, dass der Passat den üppigen Arteon-Grill bekommt, erfüllen sich nicht. Stattdessen werden lediglich die Leuchteinheiten leicht modifiziert. Auch innen gibt es keine Revolution: Sowohl das „Active Info Display“ als auch die großen Touchscreen-Monitore sind für den Passat schon länger verfügbar.


Neuer 1,5-Liter-Benziner

Mehr passiert bei den Motoren, hier nutzt VW das Passat-Facelift für die Umstellung auf die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Ganz neu ist der 1.5 TSI ACT mit Zylinderabschaltung, der den 1.4 TSI ablöst. Leistung des „EA 211 evo“ genannten Motors: 130 respektive 150 PS, wobei das schwächere Aggregat eine Motorabschaltung im Freilauf aufweist. Der bisherige 1.8 TSI wird durch den vom Arteon bekannten Zweiliter-TSI mit 190 PS ersetzt. Auf der Kippe steht aufgrund geringer Nachfrage der 120 PS starke 1.6 TDI. Offen ist zudem, ob der überarbeitete Passat ähnlich wie der neue Jetta eine Achtgang-Automatik erhält. Mit Blick in Richtung Herbst 2018 wissen wir mehr, wenn der geänderte Passat debütiert.


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