"Es sind nicht alle Menschen liebenswert": Die besten Zitate von Sigmund Freud

Sigmund Freud gilt als einer der größten Denker unserer Zeit. Seine Theorien sind weltbekannt – seine Sprüche und Sätze auch.

Sigmund Freud gilt bis heute als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. (Bild: Getty Images)
Sigmund Freud gilt bis heute als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. (Bild: Getty Images)

Am 6. Mai 1856 wurde Sigmund Freud im tschechischen Příbor geboren. Später arbeitete er als Arzt, Tiefenpsychologe sowie Theoretiker und gilt bis heute als einer der wichtigsten und einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde Freud als der Erfinder der Psychoanalyse und Vorreiter der Traumdeutung.

Freud erkannte, dass in der Seele des Menschen etwas Unbewusstes schlummert, das für unsere Handlung verantwortlich ist. In seinem Werk "Die Traumdeutung" beschrieb er, dass Träume unbewusste Wünsche enthalten.

Außerdem entwickelte er das Strukturmodell der Psyche. Es besteht aus einem "Es", dem "Ich" und dem "Über-Ich" und erklärt Triebe, Bedürfnisse und Affekte des Menschen. Die theoretischen Ansätze Freuds finden heute in der Psychologie immer noch Beachtung, allerdings wurden seine Aussagen insbesondere in seinem Werk "Die Traumdeutung" – teilweise von ihm selbst – widerlegt.

Der große Denker Sigmund Freud bleibt bis heute unvergessen. Natürlich auch wegen seiner Sprüche. Hier sind seine zehn besten Zitate:

"Es sind nicht alle Menschen liebenswert." (Das Unbehagen in der Kultur)

"Menschen sind doch das Wertvollste, das man gewinnen kann." (Sigmund Freud C.G. Jung: Briefwechsel)

"Gesund sein ist so schön, wenn man nicht allein sein muss." (Sigmund Freud, Briefe 1873-1939)

"An Lob verträgt man bekanntlich ungemessene Mengen." (Sigmund Freud, Briefe 1873-1939)

Sigmund Freud und seine Tochter Anna. (Bild: Getty Images)
Sigmund Freud und seine Tochter Anna. (Bild: Getty Images)

"Mir graut vor Wien, und dreifach wird mir grauen, wenn ich von Berlin zurückkomme." (Sigmund Freud Briefe an Wilhelm Fließ)

"Dosen, Schachteln, Kästen, Schränke, Öfen, entsprechen dem Frauenleib, aber auch Höhlen, Schiffe und alle Arten von Gefäßen." (Die Traumdeutung)

"Unsere Kultur ist ganz allgemein auf der Unterdrückung von Trieben aufgebaut." (Die "kulturelle" Sexualmoral und die moderne Nervosität)

"Schade, dass man sich fürs Intimste immer den Mund verschließt." (Sigmund Freud Briefe an Wilhelm Fließ)

"Dass die Ehe nicht die Veranstaltung ist, die Sexualität des Mannes zu befriedigen, getraut man sich nicht laut und öffentlich zu sagen (…)" (Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten)

"Es ist nicht bequem, Gefühle wissenschaftlich zu bearbeiten." (Das Unbehagen in der Kultur)

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