ESC 2017: Die Songs und Kandidaten aus Dänemark, Finnland, Schweden, Island und Norwegen

Sängerin Anja Nissen tritt im Eurovision Songcontest 2017 für Dänemark an und ist eine der fünf ESC-Acts unserer heutigen Vorstellungsrunde. (Bild: Getty Images)

Am 13. Mai geht der Eurovision Songcontest in die 62. Runde. Gastgeber des Musikspektakels ist in diesem Jahr die ukrainische Hauptstadt Kiew. Unter anderem hoffen Dänemark, Finnland, Schweden, Island und Norwegen auf „12 Points“. Hier stellen wir die fünf Kandidaten der einzelnen Länder vor.

Die Songs aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Spanien und der Ukraine stellen wir euch hier vor

Und welche Länder in diesem Jahr NICHT dabei sind erfahrt ihr hier

Dänemark beim ESC 2017: Anja Nissen mit „Where I Am“

Die schöne Blondine sicherte sich nicht nur mit ihrem Aussehen ein Ticket für Kiew. Mit ihrer kraftvollen Ballade „Where I am“ konnte die gebürtige Australierin auch stimmlich überzeugen und setzte sich gegen neun andere Sängerinnen und Sänger durch. Dass die erst 21-Jährige zweifelsohne Talent hat, bewies sie bereits als Siegerin in der australischen Ausgabe der Castingshow „The Voice“. Seit sie 11 Jahre alt ist träumt Nissen von einer Teilnahme beim ESC. Bereits 2016 versuchte sie es beim dänischen Vorentscheid, musste sich dann als Zweitplatzierte geschlagen geben. In diesem Jahr darf sie ihren Traum leben – und singt sich vielleicht sogar zum Sieg.

Finnland beim ESC 2017: Norma John mit „Blackbird“

Seit 15 Jahren sind Leena Tirronen und Lasse Piirainen ein absolutes Traumpaar – allerdings rein musikalisch, denn das Duo aus Helsinki sieht sich selbst eher als Bruder und Schwester. Ihre Songs schreiben die beiden gemeinsam, so auch den Titel „Blackbird“ – ein gefühliges aber dennoch kraftvolles Stück über eine gescheiterte Liebe und ein gebrochenes Herz. Wer auf bunte Kostüme und aufwendige Bühnenperformances steht, kommt bei Norma John nicht auf seine Kosten. Ihr Auftritt kommt schwer und düster daher. Beim nationalen Vorentscheid konnten sie damit punkten. Jetzt hoffen Leena und Lasse ganz Europa zu berühren.

Schweden beim ESC 2017: Robin Bengtsson mit „I Can’t Go On“

Der musikalisch begabte Robin Bengtsson spielt Trompete und Gitarre, bei seinem Auftritt in Kiew verlässt er sich allerdings allein auf seine Stimme – und sein gutes Aussehen. Mit einer poppigen Uptempo-Nummer und Zeilen wie „I just can’t go on no more, when you look this freakin’ beautiful“ wird er sicherlich Millionen Frauenherzen zum Schmelzen bringen. Seinen Karrierestart hatte der smarte Schwede im Alter von 17 Jahren. Bengtsson nahm an der Castingshow „Idol“ teil und wurde Drittplatzierter. Bereits 2016 versuchte er es beim schwedischen Vorentscheid, landete aber nur auf dem fünften Platz. Das Ticket für den Eurovision Songcontest 2017 hat er sich demnach hart erkämpft und hofft nun, endlich als Sieger die Bühne zu verlassen.

Island beim ESC 2017: Svala mit „Paper“

Anders als ihr Vorgänger aus Schweden überzeugt Svala nicht nur stimmlich, sondern auch mit ihrem extravaganten Aussehen. Svala ist definitiv eine Kunstfigur und erinnert mit ihrer Musik an Singer-Songwriterin Robyn („With Every Heartbeat“). Dass die 40-Jährige bereits 33 Jahre im Musikgeschäft tätig ist, sieht man ihr nicht an. Im zarten Alter von sieben Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Song, zwei Jahre später landete Svala mit nur neun Jahren ihren ersten Nummer-eins-Hit. Ein Erfolgsgarant für zwölf Punkte beim ESC? Vielleicht. Originell ist an ihrer Elektronummer „Paper“ nicht nur der Name. Die Melodie geht ins Ohr – und mit ihrem Aussehen bleibt Svala auch ganz sicher im Gedächtnis.

Norwegen beim ESC 2017: Jowst mit „Grab The Moment“

Ein Mann hinterm Desk, einer am Mikro. So könnte man verkürzt das Männerduo aus Norwegen beschreiben. Dabei heißt eigentlich nur einer der beiden „Jowst“ – und der spielt ausgerechnet im Hintergrund Gitarre oder dreht am Regler. Den gesanglichen Part und die Aufmerksamkeit des Publikums überlässt der Norweger lieber dem sympathischen Mann mit Hut, Aleksander Walmann. Kein Wunder, dass alle denken, dass er hinter dem Künstlernamen steckt. Auch bei der Entstehung seines ESC-Songs holt sich Jowst Hilfe. In einer geschlossenen Gruppe bittet er seine Facebook-Freunde um Verbesserungsvorschläge. Entstanden ist eine schwungvolle Elektropop-Nummer, die ganz Europa überzeugen soll.

Im Video: Zwölf Punkte für Deutschland? Wohl kaum:

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