ESC 2017: Die Songs und Kandidaten aus Griechenland, Malta, Zypern, Israel und San Marino

Mit Valentina Monetta schickt San Marino eine alte Bekannte ins Rennen – Erfahren Sie, welche vier weiteren Länder außerdem beim ESC 2017 vertreten sind. (Bild: AP Photo)

Europas größter Songcontest geht in die nächste Runde! Zum 62. Mal in Folge werden 26 Gesangstalente auf die mächtige Bühne des Eurovision Songcontests geschickt. In diesem Jahr treten die jeweiligen Kandidaten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegeneinander an. Wie Griechenland, Malta, Zypern, Israel und San Marino dieses Mal punkten wollen – hier stellen wir die fünf ESC-Kandidaten der einzelnen Länder vor.

Griechenland beim ESC 2017: Demy mit „This Is Love“

Nicht nur ihr wunderschönes Aussehen könnte die Pop-Prinzessin Dimitra Papadea, kurz Demy, weit nach vorn katapultieren. In ihrem Song „This Is Love“ beweist die junge Griechin, dass hinter dem feenhaften Erscheinungsbild eine gewaltige Stimme steckt. Das wussten auch schon ihre Landsleute zu schätzen: Die schöne Athenerin konnte sich in ihrer Heimat bislang viermal in den Charts platzieren, wurde mehrfach bei den griechischen „MAD Video Music Awards“ ausgezeichnet und ihr Debütalbum „No.1“ schaffte es zeitweise an die Spitze der griechischen Charts. Ihr Titel „This Is Love“ soll mindestens an diese Erfolge anknüpfen – ein Liebeslied mit Dance-Rhythmen, das definitiv gute Laune macht.

Malta beim ESC 2017: Claudia Faniello mit „Breathlessly“

Zur Charaktereigenschaft dieser Kandidatin zählt in jedem Fall Ehrgeiz. Claudia Faniello versuchte sich von 2006 bis 2013 ganze acht Mal in Folge beim nationalen Vorentscheid für den ESC zu qualifizieren. Jedoch erfolglos. Die Sängerin legte eine vierjährige Pause ein, um schließlich mit dem richtigen Song zurückzukehren. Ihre Powerballade „Breathlessly“ konnte die maltesische Jury dann tatsächlich überzeugen. Mit ihrer Teilnahme am ESC 2017 tritt Faniello in die Fußstapfen ihres großes Bruders, der bereits 2001 und 2016 seine Heimat Malta vertreten durfte, jedoch nie siegreich die Bühne verließ. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei.

Zypern beim ESC 2017: Hovig Demirjian mit „Gravity“

Auch Hovig Demirjian musste bislang zwei Niederlagen beim nationalen Vorentscheid einstecken, bis er sich schließlich in diesem Jahr erfolgreich für den Eurovision Songcontest qualifizieren konnte. Sein Song „Gravity“ geht direkt ins Ohr – nicht zuletzt weil das Intro der tanzbaren Popnummer stark an den Hit „Human“ von Rag’n’Bone Man erinnert. Hovig selbst arbeitete jahrelang hart an seiner Musikkarriere und setzte schließlich alles auf eine Karte. Seinen Job bei einer Wirtschaftsprüfungsfirma schmiss er hin, nahm stattdessen Gitarren-, Klavier- und Gesangsunterricht. Doch auf sein Talent allein möchte sich der temperamentvolle Sänger mit armenischen Wurzeln nicht verlassen. Um beim diesjährigen Songcontest möglichst weit vorn zu liegen, hat der Inselstaat Zypern erneut den schwedischen Komponisten Thomas G:son ins Boot geholt. Er schrieb auch den ESC-Siegersong „Euphoria“ von 2012. Hoffentlich ein gutes Omen.

Israel beim ESC 2017: Imri Ziv mit „I Feel Alive“

Bei diesem Mann wundert es nicht, dass er jahrelang Sänger einer Boyband war, bevor er sich endlich solo ins Rampenlicht traute. Doch Imri Ziv hat wahrlich mehr zu bieten als nur sein gutes Aussehen. Der 25-Jährige ist ein echtes Sprachtalent, singt auf Hebräisch, Englisch und Spanisch und arbeitete nach seinem Schauspielstudium erfolgreich als Synchronsprecher für verschiedene hebräische Animationsfilme. Erfahrungen auf der ESC-Bühne konnte er bereits 2015 und 2016 als Backgroundsänger in Wien und Stockholm sammeln. Doch der Wunsch, Israel einmal selbst beim Eurovision Song Contest zu vertreten, ließ ihn bis heute nicht los. Mit seiner Pop-Dance-Nummer „I Feel Alive“ erfüllt sich der große Traum – und damit vielleicht auch Israels Hoffnung auf den ESC-Sieg.

San Marino beim ESC 2017: Valentina Monetta & Jimmie Wilson mit „Spirit Of The Night“

Hinter der Komposition des Songs „Spirit Of The Night“ von Valentina Monetta und Jimmie Wilson steht ein alter Bekannter: ESC-Urgestein Ralph Siegel war unter anderem federführend beim Schreiben des Titelsongs für San Marino. Auch Valentina ist bereits zum vierten Mal beim Eurovision Songcontest vertreten. In diesem Jahr holt sie sich jedoch mit dem sympathischen Sänger Jimmie Wilson musikalische Unterstützung. Gemeinsam wollen sie mit ihrer eingängigen Popnummer ganz Europa in die Discozeit zurückversetzen – und sich nach ganz vorn tanzen.Merken

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