ESC: Deutsches Jury-Mitglied gefeuert

Max Giesinger credit:Bang Showbiz
Max Giesinger credit:Bang Showbiz

Felicia Lu Kürbiß wurde von ihren Jury-Pflichten kurz nach der Verkündung schon wieder befreit.

Am Samstag (14. Mai) wird im italienischen Turin der diesjährige Eurovision Song Contest stattfinden und wie jedes Jahr vergibt auch eine deutsche Jury für jeden Act Punkte. Eigentlich sollte die 26-jährige Sängerin und Influencerin teil dieser Jury sein, wie der NDR erst am Montag (9. Mai) bekannt gab. Nach nur 24 Stunden wurde Kürbiß nun aber schon wieder aus dem Bewertungsteam rausgeschmissen.

Diese Entscheidung fielen die Verantwortlichen natürlich nicht grundlos. Bereits im März hatte die Blondine verraten, welche Songs der Kandidaten bereits jetzt zu ihren Favoriten gehören. Solche Aussagen sind für eine nationale Jury allerdings verboten, weshalb Felicia ihren Jury-Platz neben Max Giesinger, Michelle, Tokunbo und Radiomoderator Christian Brost wieder räumen musste. Ihren Platz übernimmt Kika-Moderatorin Jessica Schöne.

Der NDR veröffentlichte zu der Entscheidung ein Statement, in dem es hieß: „Felicia Lu hatte bereits im März ihre Favoriten des diesjährigen Wettbewerbs veröffentlicht. Die EBU-Regeln besagen jedoch, dass die Mitglieder der nationalen Jurys ihre Favoriten nicht nennen dürfen. Die entsprechende Vereinbarung hatte Felicia Lu im April unterschrieben. Daher sieht sich der NDR in Absprache mit der European Broadcasting Union (EBU) gezwungen, sie aus der Jury auszuschließen.“ Felicia ärgert sich darüber zwar, kann die Entscheidung aber auch verstehen. Auf Instagram erklärte sie den Fans: „[Dass ich meine persönliche Top 10 verraten habe,] war etwa einen Monat bevor ich überhaupt angesprochen wurde, ob ich Mitglied der deutschen Jury sein wollen würde. Es ist wirklich, wirklich ärgerlich, nervig und traurig. Es ist eine wirklich verrückte Situation für mich.“

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