Essen und Trinken im Veedel: Im Südgold trinkt man Kaffee in sportlicher Atmosphäre

Hamed Salahi bedient, serviert, belegt und mixt in seinem Café in der Trajanstraße.

Vor einigen Monaten hat Hamed Salahi sein Café „Südgold“ an der Trajanstraße 33 in der Südstadt eröffnet. Als Alleinunterhalter bedient, serviert, belegt, mixt und kassiert der 33-Jährige von morgens bis abends jeden, der den etwas versteckt gelegenen Laden entdeckt.

Das Wichtigste zuerst: Was hat es mit der Einrichtung auf sich?

Ursprünglich wollte ich den Laden mal im Retro-Look einrichten. Aber dann bin ich über einen Bekannten, der eine Abrissfirma hat, an den alten Turnhallenboden gekommen. Dann habe ich mir die Springböcke geholt – und dann ist immer mehr dazu gekommen. Die Lampen sind aus alten Fahrrad-Rädern und dicken Seilen, in der Ecke steht ein altes Trimmrad. Alles passt mittlerweile zusammen.

Woher kommt der Name Südgold?

Ich habe lange gemeinsam mit einem guten Freund, der auch ein Café hier in Köln hat, zusammengesessen und gegrübelt. Irgendwie sind wir dann auf Südgold gekommen. „Süd“ steht – na klar – für die Südstadt. Und „Gold“ ist für mich der Kaffee.

Wieso sind Sie in die Südstadt gezogen?

Ehrenfeld oder die Südstadt waren meine beiden Optionen. Aber hier ist man direkt am Rhein, am Park. Man hat die Studenten, und die Südstädter sind einfach lebensfrohe Menschen.

Was bekommt man bei Ihnen serviert?

Alles rund um Kaffee natürlich. Bald auch noch Filterkaffee, denn danach werde ich oft gefragt. Neben heißen Getränken mache ich aber auch Smoothies und frisch gepressten Orangensaft. Und wer Hunger hat, bekommt belegte Baguettes oder Ciabattas. Oh, und leckeres Bananenbrot habe ich auch.

Wer kommt so zu Ihnen ins Café?

Viele Studenten, aber auch Anwohner und zuletzt auch viele Lehrer. Vor Kurzem war sogar ein Sportlehrer aus Gummersbach da. Ein Kollege hatte ihm von dem Laden erzählt.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Mein persönliches Highlight sind die originalen Sitze aus dem Westfalenstadion, die direkt am Fenster platziert sind. Ich bin FC- und BVB-Fan. Und als ich die im Internet gefunden hat, dachte ich: Die passen perfekt.

Haben Sie eine witzige Geschichte parat?

Kurz nachdem ich das Café eröffnet habe, wollte ein Freund mal vorbeischauen. Wir haben also eine Uhrzeit ausgemacht. Doch irgendwann ruft er an und fragt mich, wo denn das Café sei? Er stünde schon seit einer halben Stunde an der Adresse, sehe aber nur einen Krankengymnastik-Laden. Tja, das war dann doch mein Café.

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Mehr Infos und Gastro-Tipps unter www.ksta.de/veedelstipps....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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