EU-Daten: 2021 heißester Sommer aller Zeiten in Europa

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Helikopter mit Löschwasser über Waldbrand bei Athen (AFP/ANGELOS TZORTZINIS)

Europa hat im Jahr 2021 laut EU-Daten den heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die durchschnittliche Temperatur von Anfang Juni bis Ende August habe fast ein Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 gelegen, teilte am Dienstag das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union mit. Es verwies unter anderem auf die Rekordtemperaturen im August in den von verheerenden Bränden heimgesuchten Mittelmeerländern.

Dieser Sommer sei mit den gemessenen Temperaturen noch wärmer gewesen als die bisherigen Rekordsommer 2010 und 2018, erklärte Copernicus. Der Vorsprung betrage allerdings nur 0,1 Grad Celsius.

Innerhalb Europas gab es teils beträchtliche Unterschiede: Obgleich beispielsweise die diesjährige Augusttemperatur insgesamt recht nah am Durchschnitt lag, waren die Werte in Nordeuropa unter dem Durchschnitt, im Osten darüber und in den Mittelmeerländern herrschten Rekordtemperaturen.

"Während der Hitzewelle in Südeuropa wurde am 11. August eine Temperatur von 48,8 Grad auf Sizilien gemessen", teilte das EU-Programm weiter mit. Wenn dieser Wert von der Weltorganisation für Meteorologie bestätigt würde, handele es sich um die höchste jemals in Europa gemessene Temperatur. Die Hitzewelle, die auch Spanien, Griechenland und die Türkei überzogen hatte, habe zu "günstigen Bedingungen" für die verheerenden Brände in der Region beigetragen.

aeh/jes

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