EU-Gipfel und Europaparlament tagen zur Corona-Krise

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Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Donnerstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise (16.00 Uhr). Mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie diskutiert der Gipfel in einer Video-Konferenz einen Einsatz des Euro-Rettungsfonds ESM, um Mitgliedstaaten mit wenig finanziellem Spielraum zu unterstützen. Neun EU-Länder um Italien und Frankreich verlangen auch die Nutzung sogenannter Corona-Bonds, die Deutschland als Vergemeinschaftung von Schulden aber ablehnt.

Zuvor (ab 10.00 Uhr) befindet das EU-Parlament über bereits von den Mitgliedstaaten gebilligte finanzielle Hilfen wegen der Krise und Sonderregelungen für den Luftfahrtsektor. Erstmals können die Abgeordneten per E-Mail aus der Ferne abstimmen. EU-Kommissonspräsidentin Ursula von der Leyen wird an der außerordentlichen Plenarsitzung teilnehmen, die trotz Pandemie in Brüssel stattfindet.