EU-Kommission billigt französische Corona-Hilfen

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Von der Leyen und Macron in Paris

Frankreich hat aus Brüssel grünes Licht für seinen milliardenschweren Corona-Aufbauplan erhalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Mittwoch bei einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris, durch die EU-Hilfen in Höhe von 40 Milliarden Euro bis 2026 könne das Land "mit Zuversicht in die Zukunft blicken".

Von der Leyen lobte, dass der französische Ausgabenplan 45 Prozent der Gelder für den ökologischen Wandel vorsieht. Geplant sind unter anderem Investitionen in Wasserkraft und eine bessere Gebäudedämmung. Präsident Macron sagte, zudem solle die Digitalisierung vorangetrieben und die französische Industrie wettbewerbsfähiger gemacht werden.

Der europäische Corona-Wiederaufbaufonds hat ein Volumen von insgesamt 750 Milliarden Euro. Das sei "beispiellos seit dem Marshall-Plan", sagte von der Leyen. Zuvor hatte sie bereits EU-Zuschüsse für Belgien in Höhe von 5,9 Milliarden Euro gebilligt.

Frankreich will die EU-Mittel für sein nationales Corona-Hilfspaket in Höhe von insgesamt 100 Milliarden Euro nutzen. Es sieht auch verlängerte Kurzarbeiterhilfen und Anreize zur Einstellung junger Menschen vor. Der EU-Hilfsfonds geht auf eine gemeinsame Initiative von Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zurück.

lob/noe

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