EU-Kommission stellt neue Gesundheitsbehörde vor

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EU-Flagge (AFP/EMMANUEL DUNAND)

Die EU-Kommission stellt am Donnerstag ihren Vorschlag für eine neue EU-Gesundheitsbehörde vor. Mit der Präsentation (ab 13.00 Uhr) der europäischen Behörde für die Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (Hera) will die Kommission ihr Vorhaben einer europäischen Gesundheitsunion vorantreiben. Hintergrund ist eine bessere Vorbereitung auf künftige Pandemien oder andere Gesundheitsnotlagen. So sollen etwa Medikamente, persönliche Schutzausrüstung wie Masken sowie Impfstoffe für die rund 450 Millionen EU-Bürger in Notsituationen schneller verfügbar sein.

Nachdem die EU-Kommissare am Dienstag über die neue Gesundheitsbehörde berieten, wird erwartet, dass diese eher koordinierenden Charakter haben wird. Die Kompetenz für Gesundheitspolitik liegt zudem bei den Mitgliedstaaten. Durch engere Zusammenarbeit möchte die EU bessere Ergebnisse in der Medikamentenforschung und bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs erzielen.

mbn/mkü

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