EU-Länder sprechen sich für Georgieva als neue IWF-Chefin aus

Die Bulgarin Kristalina Georgieva hat sich bei einer Abstimmung der EU-Mitgliedsländer über den Chefposten des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen den früheren Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem durchgesetzt. Georgieva habe die Unterstützung von 56 Prozent der Länder, die 57 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren, erhalten, sagte ein EU-Diplomat am Freitag. Dijsselbloem gratulierte Georgieva im Kurzbotschaftendienst Twitter zu dem Ergebnis und wünschte ihr "den größtmöglichen Erfolg".