EU-Staats- und Regierungschefs legen rote Linien für den Brexit fest

EU-Staats- und Regierungschefs beschließen Brexit-Position

Bei einem Sondergipfel ohne Großbritannien legen die EU-Staats- und Regierungschefs am Samstag ihre Position für die Brexit-Verhandlungen fest (12.30 Uhr). Sie wollen in Brüssel Leitlinien für die auf zwei Jahre angelegten Austrittsgespräche vereinbaren. Die EU-Regierungen streben dabei einen "geordneten Austritt" an, fordern aber auch die Vorbereitung auf ein mögliches Scheitern der Gespräche.

Der Gipfel soll auch bekräftigen, dass London alle finanziellen Verpflichtungen aus seiner EU-Mitgliedschaft erfülllen muss und nicht nur in Teilbereichen weiter Zugang zum europäischen Binnenmarkt erhalten kann. Nach dem Gipfel erhält die EU-Kommission ein Mandat für die Brexit-Verhandlungen. Die Gespräche mit Blick auf den britischen EU-Austritt Ende März 2019 sollen im Juni beginnen.

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