EuGH urteilt über Ausgleichszahlung bei Flugverspätung wegen Vogelschlags

Techniker wartet Turbine einer Antonov-Maschine

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) verkündet am Donnerstag (09.30 Uhr), ob Flugreisende auch dann einen Anspruch auf Ausgleichszahlungen haben, wenn Flüge wegen eines Vogelschlags verspätet sind. Fluglinien müssen Zahlungen grundsätzlich nicht leisten, wenn sie nachweisen können, dass "außergewöhnliche Umstände" wie Unwetter oder Vulkanausbrüche Grund für Verspätungen waren.

Zu diesen außergewöhnlichen Umständen zählt bislang auch ein Vogelschlag, also Kollisionen mit Vögeln, die gegen die Maschinen prallen oder in Triebwerke geraten können. Generalanwalt Yves Bot plädierte in seinen Schlussanträgen dafür, dass Airlines auch dafür künftig einen Ausgleich zahlen sollten.

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