Europäischer Filmpreis : Starke Berlin-Filme im Rennen um Europäischen Filmpreis

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Gleich zwei starke Berlin-Filme gehen ins Rennen um den Europäischen Filmpreis: Christian Petzolds Berlin-Märchen „Undine“ und Burhan Qurbanis Großstadt-Epos „Berlin Alexanderplatz“. Beide sind in der Königskategorie Europäischer Film gelistet, Qurbani ist zudem als Drehbuchautor nominiert und Paula Beer, die für „Undine“ schon auf der Berlinale einen Silbernen Bären gewann, als beste Schauspielerin. Sie tritt dabei auch gegen eine andere Deutsche an: Nina Hoss, die für das ebenfalls zu großen Teilen in Berlin spielende Drama „Schwesterlein“ aufgestellt wurde.

Die Nominierungen gab die Europäische Filmakademie (EFA), die ihren Sitz in Berlin hat, am Dienstag bekannt. Einen deutschen Beitrag suchte man auf der Nominiertenliste indes vergeblich: Julia von Heinz’ Antifa-Drama „Und morgen die ganze Welt“, der als deutscher Kandidat ins Oscar-Rennen geht.

Erstmals sechs Anwärter für die Hauptkategorie

Der Grund ist simpel: Aufgelistet werden alle Filme, die bis Ende Mai ihre Premiere im Kino oder auf einem Festival erlebt haben. Der Termin wurde dieses Jahr wegen des Corona-Lockdowns zwar auf Ende November verschoben, aber nur für Filme, die ihren Start verschieben mussten. „Und morgen die ganze Welt“ feierte seine Premiere erst im September auf dem Filmfestival von Venedig und kam dann Ende Oktober für erst mal nur vier Tage ins Kino.

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Ebenfalls zwei Mal nominiert: Burhan Qurbanis Großstadt-Epos „Berlin Alexanderplatz“:<span class="copyright">Stephanie Kulbach / dpa</span>
Ebenfalls zwei Mal nominiert: Burhan Qurbanis Großstadt-Epos „Berlin Alexanderplatz“:Stephanie Kulbach / dpa

Das große Rennen beim Europäischen Filmpreis machen indes drei andere Werke unter sich aus: „Another ...

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