Europa League: 50:50-Spiel zwischen Gladbach und Schalke

Beim Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04 gibt es keinen klaren Favoriten. Die Gladbacher hoffen noch auf einen Einsatz von Kapitän Lars Stindl (r). Foto: Ina Fassbender

Dieter Hecking rechnet mit einer «engen Kiste», Markus Weinzierl erwartet ein «spannendes und intensives Spiel».

Im finalen Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Europa League zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04 ist kein klarer Favorit auszumachen. Das 1:1 im Hinspiel in Gelsenkirchen lässt alle Optionen offen. Auch 120 Minuten plus Elfmeterschießen sind gut möglich.

«Beide Teams werden alles dafür tun, die nächste Runde zu erreichen», sagte Borussia-Coach Hecking vor dem Rückspiel am Donnerstagabend (21.05 Uhr) im Borussia-Park. «Das Hinspiel war knapp, und ich erwarte wieder eine enge Kiste. Wir haben den Heimvorteil - und den möchten wir ausspielen.» Hecking kann vor eigenem Publikum wieder mit Raffael (nach grippalem Infekt) planen, der wie Lars Stindl beim 1:2 am Sonntag in Hamburg fehlte. Bei Kapitän Stindl, der am Mittwoch eine individuelle Krafteinheit absolvierte, entscheidet sich der Einsatz erst kurz vor dem Anpfiff. «Wir werden alles probieren, um ihn rechtzeitig fit zu bekommen», sagte Hecking.

Der Bundesliga-Elfte aus dem Revier präsentierte sich bei seiner 3:0-Generalprobe gegen den FC Augsburg in guter Form. Und auf der europäischen Bühne hinterließen die Königsblauen in dieser Spielzeit stets einen starken Eindruck, auch auswärts: Von den zurückliegenden zehn Europapokalspielen in der Fremde verlor Schalke nur eins.

Schalke muss gewinnen oder ein Unentschieden mit mindestens zwei Treffern erzielen, um erstmals seit der Saison 2011/2012 wieder die Runde der letzten Acht zu erreichen. Weinzierl kündigte einen «Fight» an. «Die Mannschaft wird brennen», sagte der 42 Jahre alte Coach. Zwar sieht er Gladbach wegen des Auswärtstores und des Heimspiels leicht im Vorteil. Der Trend spreche aber für sein Team, das vor zwölf Tagen im Bundesliga-Spiel an selber Stelle fehlerhaft agierte und klar mit 2:4 unterlag. «Erst haben wir verloren, dann unentschieden gespielt - da ist es doch klar, wie das dritte Spiel ausgeht», sagte Weinzierl mit einem Augenzwinkern.

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