Europarat alarmiert über Inhaftierung jugendlicher Flüchtlinge in Ungarn

Der Europarat hat sich alarmiert über eine Verschärfung des ungarischen Ausländerrechts geäußert, das die Inhaftierung jugendlicher Flüchtlinge in den umstrittenen grenznahen "Transitzonen" ermöglicht. Dem neuen Gesetz zufolge würden Flüchtlinge entgegen internationaler Konventionen bereits ab 14 Jahren wie Erwachsene behandelt, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben an den rechtskonservativen ungarischen Regierungschef Viktor Orban. Mit der Inhaftierung in den Containerdörfern würden sie vor allem einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, sexuell missbraucht und ausgebeutet zu werden.

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