Verfassungs-Referendum: Evet oder Hayır? Abstimmungs-Endspurt für Berliner Türken

Insgesamt waren in der Hauptstadt zwei Wochen lang 139.000 Stimmberechtigte zur Abstimmung aufgerufen. Am Sonntag war der letzte Tag.

Türken in Deutschland dürfen am Sonntag zum letzten Mal ihre Stimme für das Verfassungsreferendum abgeben. Zahlreiche Menschen haben den Endspurt auch in Berlin genutzt. Am Sonntag bildeten sich vor dem türkischen Generalkonsulat in der Heerstraße immer wieder kleinere Schlangen, die Atmosphäre war aber entspannt und freundlich. Vor dem Stimmlokal gab es strenge Personenkontrollen. Die Polizei berichtete von keinerlei Auffälligkeiten.

Insgesamt waren in der Hauptstadt zwei Wochen lang 139.000 Türken und Deutschtürken aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern zur Abstimmung aufgerufen. Noch bis 21.00 Uhr konnten sie am Sonntag ihre Stimme für oder gegen die umstrittene Verfassungsänderung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan abgeben. Bis zum Donnerstagabend hatten sich nach Angaben der obersten türkischen Wahlkommission YSK knapp ein Drittel (32,4 Prozent) der registrierten Türken beteiligt.

Warum Berliner Türken für oder gegen Erdogan gestimmt haben

"Unsere Leute warten immer bis zum letzten Tag"

Für die letzten Tage rechnete der Berliner Verein der sozialdemokratischen Oppositionspartei CHP mit einem größeren Zulauf. "Unsere Leute warten immer bis zum letzten Tag", sagte CHP-Berlin-Generalsekretär Oktay Celebir am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das Konsulat wollte zwei zusätzliche Wahlurnen aufstellen. Am Dienstag werden die Stimmzettel dann zur Auszählung in die Türkei geflogen. Dort ist das Referendum für den 16. April angesetzt.

Insgesamt leben in ...

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