Dämpfer für Rot-Rot belebt Debatte über Ampelkoalition

Nach der Wählerabsage an ein rot-rotes Bündnis im Saarland gewinnt die Debatte über eine Ampelkoalition im Bund an Fahrt. ...

Nach der Wählerabsage an ein rot-rotes Bündnis im Saarland gewinnt die Debatte über eine Ampelkoalition im Bund an Fahrt. Auch in der SPD-Bundestagsfraktion mehren sich die Stimmen für ein Bündnis mit Grünen und FDP.

SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider sagte der dpa wie zuvor dem „Spiegel”, die Ampel passe für die SPD am besten, weil die Gemeinsamkeiten mit Grünen und FDP am größten seien. Auch FDP-Chef Christian Lindner schließt eine Koalition mit SPD und Grünen nicht aus, sieht aktuell aber größere Schnittmengen mit der CDU.

Der „Spiegel” berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, sowohl SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz als auch der frühere Parteichef Sigmar Gabriel hätten nach der Niederlage im Saarland intern klargemacht, dass es sich bei der Ampel um ihr bevorzugtes Bündnis handele. Das schlechte Abschneiden der SPD an der Saar wird als Indiz gewertet, dass die Aussicht auf Rot-Rot mehr Wähler abschreckt als gedacht.

SPD-Vize Ralf Stegner lehnte öffentliche Gedankenspiele über Koalitionsoptionen strikt ab. „Koalitionswahlkämpfe kann man nur führen, wenn man töricht ist”, sagte Stegner der Deutschen Presse-Agentur. Die SPD wolle die große Koalition nicht fortsetzen, sondern eine Mehrheit „diesseits der Union”....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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