Ex-Landeschef: Frank Henkel tritt als CDU-Kreisvorsitzender in Mitte ab

Nach dem Landesvorsitz der CDU gibt Frank Henkel nun auch das Amt als Kreisvorsitzender in Mitte ab. Er will nicht wieder kandidieren.

Der ehemalige Innensenator und CDU-Landesvorsitzende Frank Henkel gibt sein Amt als Kreisvorsitzender der Union in Mitte ab. In einem Schreiben an die Mitglieder seines Kreisverbandes erklärte Henkel am Freitag, er wolle auf dem Kreisparteitag am 5. Mai nicht mehr für das Amt kandidieren. Zu diesem Entschluss sei er "nach den Erfahrungen der letzten Monate, nach vielen Gesprächen und vor allem nach reiflicher Überlegung" gekommen. Er sehe dies "auch als Chance für den Kreisverband, sich neu aufzustellen und personell sowie inhaltlich andere Weichen für die künftige Arbeit unserer Partei in Mitte zu stellen".

Henkel kandidiert im Wahlkreis Mitte für den Bundestag, will dort das Direktmandat holen, wofür ihm allerdings nur sehr geringe Chancen eingeräumt werden. Beobachter gehen übereinstimmend davon aus, dass Eva Högl (SPD) dort erneut den Wahlkreis gewinnt. Frank Henkel ist nicht auf der Landesliste der CDU für den Bundestag abgesichert, der Landesvorstand hatte ihn nicht für einen Listenplatz vorgesehen. Zu einer Kampfkandidatur gegen einen anderen, vom Vorstand vorgeschlagenen Bewerber, trat er bei der Landesvertreterversammlung am vergangenen Sonnabend nicht an.

Henkel nur noch einfacher Abgeordneter

Trotz dieser Ausgangsliste scheint Henkel an seiner Bundestagskandidatur festzuhalten. In dem Schreiben an die Mitglieder heißt es: "In den kommenden Wochen benötige ich noch einmal Ihre Unterstützung, denn es wird darum gehen, dass wir alle gemeinsam noch einmal alles geben, um ...

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