Ex-"Let's Dance"-Stars rechnen mit Jury ab: "Man kann das nicht unter den Teppich kehren"

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Die Profitänzer Erich Klann und Oana Nechiti rechnen in ihrem Podcast mit der "Let's Dance"-Jury ab.  (Bild: 2016 Getty Images/Andreas Rentz)
Die Profitänzer Erich Klann und Oana Nechiti rechnen in ihrem Podcast mit der "Let's Dance"-Jury ab. (Bild: 2016 Getty Images/Andreas Rentz)

In ihrem Podcast "Tanz oder gar nicht" nehmen die Profitänzer Oana Nechiti und Erich Klann selten ein Blatt vor den Mund. In der jüngsten Folge rechneten sie nun mit der Jury und den von ihr gefällten Entscheidungen ab.

Oana Nechiti und Erich Klann waren einst die Stars der RTL-Tanzshow "Let's Dance". Doch inzwischen haben die privat lieerten Profitänzer, die einen gemeinsamen Sohn haben, eine neue Leidenschaft fernab der Showbühne gefunden: In ihrem Podcast "Tanz oder gar nicht" kommentieren sie seit einigen Wochen die wichtigsten Ereignisse der 14. Staffel des TV-Formats (derzeit immer freitags, 20.15 Uhr auf RTL). In der jüngsten Ausgabe musste vor allem die Jury herbe Kritik für ihre Entscheidungen einstecken.

Der Profiboxer Simon Zachenhuber hatte zusammen mit seiner Partnerin, der Profitänzerin Patricija Belousova, einen Flamenco getanzt. Die Tatsache, dass er dabei "angestrengt" und "teilweise vor der Musik" gewesen sei, sei von der Jury überhaupt nicht angesprochen worden: "Obwohl man es ganz klar gesehen hat", kritisierte Klann. Seine Ehefrau Oana Nechiti sah dies ähnlich: "Und es waren keine kurzen Patzer, es waren schon zwei lange Teile, wo die beiden außer Takt getanzt haben. Synchron war es nicht, angesprochen wurde es auch nicht. Aber mein Gott, müssen die selber wissen."

Klann wollte diese Aussage jedoch nicht so stehen lassen und fügte hinzu: "Nein, warte mal. Musik ist Wertungskriterium Nummer eins beim Tanzen. Wenn du außerhalb des Taktes tanzt, kannst du eigentlich keine Bewertung geben oder musst eine der schlechtesten Bewertungen geben. Das ist so beim Tanzen. Man kann das nicht unter den Teppich kehren."

Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bilden seit Jahren die "Let's Dance"-Jury. (Bild: 2021 Pool/Pool)
Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bilden seit Jahren die "Let's Dance"-Jury. (Bild: 2021 Pool/Pool)

"Wir sind dann wieder die Bösen"

Überhaupt seien die Bewertungsmaßstäbe der Jury nicht immer nachzuvollziehen: "Bei manchen wird die Technik angesprochen und bei manchen sagt man: 'Ja, heute warst du richtig fit und heute steht dir dein Hemd'", erklärte Nechiti. "Das finde ich unfair, allen anderen Paaren gegenüber. Alle geben ihr Bestes."

Doch auch Patricija Belousova wurde von den Profitänzern kritisiert: Eigentlich, so Nechiti, hätte sie eingreifen und Zachenhuber wieder in den Takt führen müssen. Die Tatsache, dass Belousova nicht zum ersten Mal Opfer ihrer Kritik wurde, war der 33-Jährigen durchaus bewusst, die sagte: "Wir sind dann wieder die Bösen, weil wir es ansprechen". Deshalb stellte sie klar: "Es ist nicht so, dass wir was gegen Patricija haben, sondern dass wir etwas für gutes Tanzen haben. Das ist einfach Respekt und Liebe für unseren Sport."

Überhaupt wünschten sich die beiden mehr Anerkennung für die tanzenden Paare: "Das, was die Tänzer und die Promis da machen, ist um Welten krasser als deren Juryjob", betonte Klann. Die Tatsache, dass man diese aber kaum in der Werbung zum Format sehe, habe ihn "oftmals sehr stark verletzt". Im Hinblick auf die oft harsche Kritik von Juror Joachim Llambi forderte er deshalb: "Seid doch dankbar, weil ihr postet immer die Zuschauerzahlen, aber ihr habt es geschafft mit diesen Menschen, die dafür geackert haben, und deswegen muss man alle mit Respekt behandeln."

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