Ex-US-Polizist Chauvin spricht George Floyds Familie sein "Beileid" aus

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Derek Chauvin

Der wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd schuldig gesprochene frühere US-Polizist Derek Chauvin hat den Angehörigen sein "Beileid" ausgesprochen. Er hoffe, die Familie werde "Frieden" finden, sagte der 45-Jährige am Freitag kurz vor der Verkündung des Strafmaßes im Gerichtssaal in Minneapolis. Mehr könne er aus rechtlichen Gründen nicht sagen.

Chauvin droht eine jahrzehntelange Haftstrafe, die Staatsanwaltschaft hat 30 Jahre Gefängnis gefordert. Ein Geschworenengericht hatte Chauvin am 20. April in allen drei Anklagepunkten schuldig gesprochen, darunter im Hauptanklagepunkt Mord zweiten Grades.

Der weiße Polizist hatte dem wegen Falschgeldvorwürfen festgenommenen Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis rund neuneinhalb Minuten lang das Knie in den Nacken gedrückt, obwohl der Schwarze wiederholt klagte, er bekomme keine Luft mehr. Ein Handyvideo seines Todes sorgte weltweit für Schlagzeilen und löste in den USA landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze aus.

fs/mid

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