Existenzängste: Hebammenverband warnt vor Verschlechterung der Geburtshilfe

In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt.

Die Zahlen sehen dramatisch aus. Zum heutigen Internationalen Hebammentag hat der Deutsche Hebammenverband (DHV) seine im Kern schon bekannte Bestandsaufnahme des Hebammenwesens vorgelegt. Kurz gesagt sieht diese so aus: In Deutschland kommen wieder mehr Kinder zur Welt, für deren Geburten aber immer weniger Hebammen in immer weniger Kreißsälen zur Verfügung stehen. Nach Ansicht des DHV ist die Betreuung von Frau und Kind daher nicht so gut, wie sie eigentlich sein sollte.

Zu wenig Hebammen für Schwangere

Tatsächlich sieht die DHV-Präsidentin Martina Klenk „die gute Betreuung jeder Frau und jeder Familie während der Geburt in Gefahr“. Mittlerweile sei ein Punkt erreicht, an dem man dringend handeln müsse und die Versorgung schwangerer Frauen werde sich ohne drastische Verbesserungen weiter verschlechtern. „Immer mehr Hebammen steigen aus ihrem Beruf aus, weil sie kein auskömmliches Einkommen erwirtschaften können“, sagte Klenk. Das zeige, dass die Unterfinanzierung der Geburtshilfe einen Hebammenmangel verursache.

Unter der Überschrift „Für eine gute Geburtshilfe“ hat der DHV zwölf Thesen erarbeitet, die den Weg zur Beseitigung dieses Missstandes weisen sollen. Diese hat...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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