Experte erklärt: Nordkorea könnte Atombomben in anderen Ländern gebunkert haben

Christoph Damm
GettyImages 480616843 Nordkorea

Eine verbreitete Theorie in Bezug auf das Waffenarsenal Nordkoreas besagt, dass das Land seine Atombomben weit unter der Erde versteckt hat, damit andere Länder sie weder finden, noch zerstören können. Doch der Australier Chris Douglas hat jetzt eine anderes Szenario vorgestellt. Und zwar ein noch beunruhigenderes. 

In einem Gastbeitrag für das Thinktank Australian Strategic Policy Institute hat der Analyst seine ungewöhnliche Theorie skizziert: Nordkorea könnte die Atombomben außerhalb des eigenen Landes bunkern — vielleicht auch im Westen. Der internationale Container-Verkehr sei dafür eine perfekte Möglichkeit, schreibt Douglas. Es sei demnach möglich, eine Atombombe mit Hilfe eines Containers in ein beliebiges Land oder eine beliebige Stadt zu transportieren, so der Analyst. 

Douglas untersucht nach eigenen Angaben seit Jahren derartige Waffenbewegungen und sei selbst über 30 Jahre lang bei der australischen Bundespolizei tätig gewesen. Besonders aus dem Umgang mit den an Nordkorea verhängten Sanktionen schließ Douglas die guten Kenntnisse im Bereich der Warenlieferungen.

Schließlich, so der Experte, habe das Land immer wieder illegale Wege gefunden, um diese Sanktionen zu umgehen — zumindest teilweise. Die weiteren Begründungen seiner Annahme beziehen sich auf die Strategien des Regimes. Zum einen seien tief in der Erde vergrabene Bomben schwer zu bergen, wenn sie schnell benötigt würden. Zum anderen könnte Nordkorea im Falle eines Angriffs auf das Land mit Detonationen drohen, wenn ihre Sprengsätze in den USA oder einem verbündeten Land platziert wären.

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