Exporte nach Russland im September fast 53 Prozent niedriger

Die deutschen Exporte sind im September insgesamt um gut 20 Prozent im Jahresvergleich gestiegen - die Ausfuhren nach Russland hingegen nahmen wegen des Ukraine-Kriegs und der Sanktionen in dem Zeitraum um fast 53 Prozent deutlich ab. Wie das Statistikamt in Wiesbaden am Freitag weiter mitteilte, betrugen die Ausfuhren nach Russland nur noch 1,1 Milliarden Euro.

Die Importe aus dem Land gingen wertmäßig um 37,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zurück. Ohne die gestiegenen Preise wäre der Rückgang noch deutlicher gewesen. Die wichtigsten importierten Güter aus Russland waren weiterhin Erdgas und Erdöl.

Wichtigstes Zielland der deutschen Exporte waren im September erneut die USA, die Ausfuhren betrugen 15,4 Milliarden Euro - ein Plus von 43,4 Prozent. Wichtigste Güter waren Autos und Autoteile sowie Pharmaprodukte. Insgesamt wurden im September Waren im Wert von 142,1 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert.

Die Importe betrugen 134 Milliarden Euro, das war ein deutliches Plus von 31,1 Prozent. Die meisten Güter kamen dabei aus China.

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