Extremwetter in Südosteuropa - Herbstwetter bei uns

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Während die lebensgefährliche Hitzewelle unter anderem in Griechenland und Italien nicht enden will, setzt sich in Deutschland und Mitteleuropa der Herbst fest. Die Unterschiede innerhalb Europas sind enorm.

PATRAS, GREECE - AUGUST 01: Firefighters continue to tackle a wildfire near the village of Ziria on August 1, 2021 in Ziria, Greece. Nearly 300 firefighters, two water bomber planes and five helicopters were battling to put out a forest fire in Greece that has so far destroyed around 20 homes and injured eight people, authorities said. (Photo by Milos Bicanski/Getty Images)
In Griechenland sorgt die extreme Hitze für Waldbrände. (Bild: Milos Bicanski/Getty Images)

Das Extremwetter in Griechenland hält die Behörden weiter in höchster Alarmbereitschaft. Seit Tagen steigen dort die Temperaturen auf 40 bis 47 Grad - vor fast 35 Jahren starben bei einer ähnlichen Hitzewelle über 4000 Menschen. Auch in Italien und der Türkei ächzen die Menschen unter der extremen Hitze. Selbst in der Nacht gibt es keine Erholung, da die Temperaturen in diesen Regionen über 30 Grad bleiben.

Der August soll in West- und Mitteleuropa deutlich zu kalt ausfallen

Neben der Gefahr für die Gesundheit, vor allem für den menschlichen Kreislauf, sorgt die Hitzewelle auch für erhöhte Waldbrandgefahr. Schon jetzt stehen viele Flächen in Flammen und die kommenden Tage werden wahrscheinlich kaum Besserung bringen, warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net

Bei uns in Deutschland ist es anders: “Laut der Monatsprognose vom US-Wetterdienst NOAA soll der August in West- und Mitteleuropa deutlich zu kalt ausfallen.” Bereits das Wochenende war im Norden schon stürmisch und kühl, und diese Woche bessert sich das Wetter kaum.

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Am Freitag liegt die Höchsttemperatur bei 25 Grad, den Rest der Woche werden aber selbst diese Temperaturen kaum erreicht. Stattdessen bleibt es zwischen kühlen 14 Grad am Mittwoch und 24 Grad am Donnerstag durchwachsen. Nachts sinken die Temperaturen sogar stellenweise auf 10 Grad und darunter.

Hitze steckt in Italien, Griechenland und der Türkei fest

Es bleibt außerdem weiter wechselhaft und nass. Auch wenn die Sonne sich vereinzelt blicken lässt, gibt es immer wieder Potenzial für Starkregen und Gewitter. Lokale Überschwemmungen sind also auch weiterhin möglich, so warnt Jung.

Die heißeste Zeit des Jahres soll auch im Laufe des restlichen Monats ihrem Namen kaum gerecht werden. Bis zur Monatsmitte sollen die 30 Grad hierzulande eher eine Seltenheit sein - die extreme Hitze steckt von Sizilien über Italien bis nach Griechenland und bis in die Türkei fest.

Im Video: Klimawandel - Extrem-Wetter wird zur Norm

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