EZB-Rat entscheidet über weiteres Vorgehen in der Corona-Krise

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EZB-Chefin Christine Lagarde auf einem Kongress in Paris
EZB-Chefin Christine Lagarde auf einem Kongress in Paris

Die Europäische Zentralbank (EZB) verkündet nach ihrer Ratssitzung am Donnerstag (13.45 Uhr), ob sie ihre Hilfen für die Wirtschaft angesichts neuer Restriktionen und Reisebeschränkungen in der Corona-Krise ausweitet. Trotz der bereits ultralockeren Geldpolitik könnte die Notenbank zwar ihr Anleihekaufprogramm PEPP noch ausweiten. Analysten erwarten einen solchen Schritt aber erst im Dezember - und am Donnerstag eine weiterhin abwartende Haltung.

Für EZB-Präsidentin Christine Lagarde ist die virtuelle Sitzung zur Geldpolitik das achte Ratstreffen des 25-köpfigen EZB-Rates. Auch ein Jahr nach Amtsantritt steht dabei nicht ihre angestrebte Reform der Zentralbank, sondern ein ausgewogener und glaubwürdiger Krisenkurs im Vordergrund. Lagarde hatte vergangene Woche gewarnt, dass die zweite Corona-Welle die Bewertung der wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone beeinflusse und die herrschende Unsicherheit verstärke.

dwo/jm