„Fühle mich diskriminiert“: Hamburger Seniorin: Darum macht Corona uns Ältere so einsam

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In Krankenhäusern gelten strenge Regeln für Besuche, Pflegebedürftige dürfen ihre Angehörigen längst nicht so oft sehen wie früher, Umarmungen sind nur kurz erlaubt: Corona-Maßnahmen schützen, treiben aber auch viele Menschen in die soziale Isolation. Die Generation der Älteren ist davon besonders betroffen. Eine von ihnen: Sigrid Schulze. Sie ist 85 Jahre alt und fühlt sich vergessen. Die treue MOPO-Leserin erzählt, warum Corona sie einsam macht. Einsamkeit ist kein neues gesellschaftliches Phänomen – doch seit der Pandemie hat sie sich für viele Menschen nochmal gesteigert. „Man kann sich nirgendwo mehr zusammensetzen. Aber davon sind ja nicht nur wir Alten betroffen, das geht ja allen so“, sagt die 85-jährige Sigrid Schulze aus Uhlenhorst. Doch einiges betrifft vor allem ihre Generation: Ältere Menschen müssen als potenzielle Risikopatienten besonders geschützt werden und leben nicht nur mit der Angst vor Ansteckung, sondern auch davor, immer mehr in die Unselbstständigkeit abzurutschen. Hamburger Seniorin: „Darum macht Corona mich einsam“ Sigrid Schulze lebt alleine in ihrer Wohnung und ist weitestgehend gesund. Nur das Laufen fällt ihr etwas schwer. Ihr Sohn kommt einmal die Woche vorbei und hilft ihr bei den Einkäufen, ihre Tochter muss mittlerweile selbst gepflegt werden. Die Nachbarn helfen ebenfalls. Das könnte Sie auch interessieren: Zukunftsforscher warnt: Wird Corona eine „Epidemie der Einsamkeit“? Eine der am schwersten wiegenden Entwicklungen, die durch Corona noch weiter beschleunigt wurde, ist für Sigrid Schulze die Tatsache, dass alles online stattfindet. „Wir sind vor dem Computerzeitalter aus dem Berufsleben ausgeschieden und...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo