Fünf Bergsteiger sterben in Schneesturm auf dem Elbrus in Russland

·Lesedauer: 1 Min.

Bei einem Schneesturm auf dem russischen Berg Elbrus sind fünf Bergsteiger ums Leben gekommen. Wie das Katastrophenschutzministerium am Freitag mitteilte, gehörten sie zu einer Gruppe von 19 Bergsteigern, die am Donnerstag in mehr als 5000 Metern Höhe von dem Sturm überrascht wurde. Die übrigen Menschen konnten sicher ins Asau-Tal am Fuße des Berges gebracht werden, starker Wind, schlechte Sicht und eisige Temperaturen behinderten laut Ministerium jedoch die Rettungsarbeiten.

Laut dem Tourveranstalter wurde die Expedition von vier professionellen Bergführern begleitet. Während des Aufstiegs habe sich eine Teilnehmerin unwohl gefühlt und habe mit einem der Führer kehrtgemacht. Später sei sie "in seinen Armen" gestorben. Der Rest der Gruppe setzte den Aufstieg zum Gipfel fort. Beim Abstieg sei sie dann in den "unvorhergesehenen" Sturm geraten.

Zwei der Bergsteiger erfroren demnach, zwei weitere wurden bewusstlos und starben, während sie ins Tal gebracht wurden.

Der Elbrus ist mit 5642 Metern der höchste Berg Russland und liegt im Nordkaukasus. Der Aufstieg gilt als technisch nicht besonders schwierig, dennoch verunglücken jedes Jahr Menschen tödlich an den Hängen des Berges.

gt/gap

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.