Mit fünf Jahren "Kill Bill" ansehen? Quentin Tarantino würde es seinem Sohn erlauben

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Quentin Tarantino hätte kein Problem damit, seinem Sohn bereits in jungem Alter den Brutalo-Film "Kill Bill" zu zeigen. (Bild: Getty Images / Gareth Cattermole)
Quentin Tarantino hätte kein Problem damit, seinem Sohn bereits in jungem Alter den Brutalo-Film "Kill Bill" zu zeigen. (Bild: Getty Images / Gareth Cattermole)

In Quentin Tarantinos Filmkracher "Kill Bill" geht es blutig zur Sache. Seinem Sohn würde der Regisseur seinen Film trotzdem schon sehr früh zeigen.

Filme von Quentin Tarantino sind traditionell blutig, so auch die bildgewaltige und brutale Rache-Odyssee "Kill Bill", die in Deutschland laut FSK ab 18 Jahren freigegeben ist. Trotzdem sieht der Regisseur kein Problem, seinem 2020 geborenen Sohn das rasante Gemetzel der Auftragskillerin "Black Mamba" (Uma Thurman) schon verhältnismäßig früh zu zeigen. In einem Interview mit dem US-Branchendienst "Deadline" sagte Tarantino: "Vermutlich wäre er als kleiner Junge am meisten von 'Kill Bill'" angezogen, irgendwann zwischen fünf, sechs oder sieben Jahren." Bei ihm selbst sei es als Kind ähnlich gewesen, wie sich der 58-Jährige erinnerte.

Außerdem äußerte sich Quentin Tarantino zur derzeitigen Situation in der Kinobranche. "Ich denke, dass wir gerade eine wirklich schlechte Zeit durchleben", sagte er. Grund zur Sorge sei dies aber nicht, schließlich habe es in der Vergangenheit immer wieder schlechte Jahrzehnte gegeben. Die 1980er-Jahre nannte Tarantino etwa ein "schrecklich politisch korrektes, repressives Jahrzehnt".

Tarantino: "Kein Fan" von Streamingdiensten

Doch die Branche habe dieses "beschissene Kino-Jahrzehnt durchlebt" und danach habe sich vieles geändert - auch dank ihm selbst, wie Tarantino meinte: "Ich denke, ich hatte einen großen Anteil daran, das zu ändern, aber es war nicht nur ich allein." Aktuell sehe er einen ähnlichen Trend, der sich womöglich noch "sechs, sieben oder acht Jahre" fortsetzt, wie der Filmemacher mutmaßte.

Streamingdiensten kann Tarantino jedoch nichts abgewinnen, wie er betonte: "Ich bin kein Fan. Ich mag es, eine DVD in meiner Hand zu halten. Ich sehe sie mir gerne im Regal an. Ich mag Sachen, die ich in meiner Hand halten kann."

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