Mindestens sieben Verletzte bei Angriff auf israelischen Bus im Westjordanland

Bei einem Angriff auf einen israelischen Bus im Westjordanland sind mindestens sieben Menschen verletzt worden. Der Schusswaffenangriff ereignete sich am Sonntag auf einer Autobahn im Jordantal im Norden des Palästinensergebiets. Die im Gazastreifen regierende radikalislamische Hamas lobte den Angriff als "heldenhaft".

Nach Armeeangaben wurden zwei Verdächtige festgenommen. Die zwei Männer wurden laut Armee nahe einem ausgebrannten Fahrzeug gefasst, das sie mutmaßlich genutzt hatten. In der Nähe seien Waffen gefunden worden.

Zu den Opfern des Angriffs zählen dem Militär zufolge sechs Soldaten. Einer von ihnen sei schwer verletzt worden, fünf weitere und ein Zivilist leicht.

Erst im August war ein israelischer Bus in Ost-Jerusalem nahe der Altstadt angegriffen worden. Dabei wurden acht Menschen verletzt, darunter mehrere US-Bürger.

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