Fünffach-Vater verzockt sich bei Jauch: "Das wird ein trauriges Weihnachten"

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
·Lesedauer: 4 Min.
In diesem Artikel:
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
  • Weihnachtsspecial
    Weihnachtsspecial

Von wegen besinnliche Stimmung: Beim Weihnachts-Special von "Wer wird Millionär?" geht es ho-ho-hoch her. Zwei von drei Kandidaten sind in Zockerlaune, bei einem endet der Abend jedoch in einem finanziellen Fiasko - auch wegen einer extrem schwierigen 8.000-Euro-Frage.

Bitter: Kandidat Thomas Müller fällt beim Weihnachtsspecial von
Bitter: Kandidat Thomas Müller verzockt sich beim Weihnachtsspecial von "Wer wird Millionär?". (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

"Das wird ein trauriges Weihnachten", seufzt die Ehefrau von Thomas Müller. Ihr Mann - nicht verwandt oder verschwägert mit dem Fußball-Nationalspieler - verlässt das Weihnachts-Special von "Wer wird Millionär" mit mageren 500 Euro - dabei hätte die Familie einen Gewinn gut gebrauchen können: "Wir haben fünf Kinder."

Zunächst hatte alles noch gut ausgesehen für den Sport- und Lateinlehrer. Nach 21 Fehlversuchen hatte er es endlich auf den Rate-Stuhl geschafft und sich so einen Traum erfüllt. "Ich schätze Sie sehr, spätestens seit sie das Fußballspiel moderiert haben, in dem schon vor dem Anpfiff die Tore umgefallen sind", erinnert Müller an die legendäre Moderationen des "Torfalls von Madrid" 1998 von Jauch und Co-Kommentator Marcel Reif. Jauch trocken: "Das ist mein Trauma und könnte nur noch dadurch getoppt werden, dass mir mal einer vom Stuhl fällt. Da warte ich seit 22 Jahren drauf."

Professor Eckhard Freise, hier ein Archivbild, war einst Günther Jauchs erster Quiz-Millionär. Der Professor konnte diesmal als Telefonjoker helfen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Professor Eckhard Freise, hier ein Archivbild, war einst Günther Jauchs erster Quiz-Millionär. Der Professor konnte diesmal als Telefonjoker helfen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Bei der 8.000-Euro-Frage gerät der Kandidat zwar ins Straucheln, kippt aber nicht vom Stuhl: Gesucht ist die Titelfigur des aktuellen Bestsellers "Glitterschnitter". Wie schwierig die Frage ist, zeigt sich, als weder Gesamtpublikum noch ein einzelner Publikumsjoker einen heißen Tipp geben können. Müller ruft trotz großen Zweifeln ("Wenn ich den bei 8.000 Euro anrufe, schlägt der mich tot!" ) seinen Telefonjoker an. Eckhard Freise ist kein Unbekannter: Der Professor gewann im Jahr 2000 als Erster die Million bei Günter Jauch. 

Bekannter Telefonjoker hat technische Schwierigkeiten

Als Freise abhebt, kann man ihn wegen Rückkopplungen jedoch nur schlecht verstehen. "Sind sie im Keller?", fragt Jauch und fordert ihn auf, die Freisprechtaste zu deaktivieren. Freise: "Wenn ich wüsste, wo die ist." Beim zweiten Versuch klappt es und Freise gibt den korrekten Tipp ab, dass es sich um die Romanfigur Herr Lehmann von Autor Sven Regener handelt.

Doch schon bei der nächsten Frage verzockt sich Müller. Gesucht ist ein ehemaliger Staatschef, der kürzlich zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt wurde. Müller ist überzeugt, dass es sich dabei nur um den Italiener Silvio Berlusconi handeln kann und loggt die Antwort ein - sein Pech, denn die richtige Antwort wäre Nicolas Sarkozy gewesen. Statt 16.000 Euro geht der Vater von fünf Kindern nur mit 500 Euro nach Hause.

Doch es half nur kurzfristig. Thomas Müller riet falsch, welcher Ex-Staatschef vor Kurzem zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Thomas Müller riet falsch, welcher Ex-Staatschef vor Kurzem zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

"Baby Shark" bringt Kandidatin 125.000 Euro

Mehr Glück beim Zocken hat Kandidatin Vanessa Melanie Decker aus Bremen. Ohne lange zu zögern entscheidet sie sich für die jeweils richtigen Lösungen. Zudem hilft ihr ein Zusatzjoker, den RTL anlässlich des Specials allen Kandidaten schenkt. In ihrem Fall kann sie sich bei 32.000 Euro absichern. Bei der Frage, was wortwörtlich "Wind und Wasser" bedeutet, kommt die Kandidatin erstmals in Schwierigkeiten und verbraucht mehrere Joker. Die weisen schließlich aber doch noch den Weg zur korrekten Lösung: Feng-Shui.

Bei der 64.000-Euro-Frage verlässt sich Decker wieder auf ihr Gefühl: "Ich würde gern zocken", sagt sie. Jauch: "Das ist mutig!" Tatsächlich stimmt ihre Vermutung, dass ein Kinderlied, keine Tierdoku, weder ein Prank noch eine Kriminalgeschichte das meistgespielte Video auf YouTube mit zehn Milliarden Views ist: "Ich glaube, das geht um so einen Baby Shark", trifft sie den Nagel auf den Kopf. Bei der 500.000-Euro-Frage hat jedoch auch sie genug vom Zocken: Die Frage: "Die so genannte Adamsbrücke ist eine ...? a) Knochenanomalie, b) Inselkette vor Indien c) Tiefseekoralle oder d) Schiffsstrickleiter kann sie nicht beantworten und steigt mit 125.000 Euro aus. Korrekt wäre Antwort b) gewesen.

Über 32.000 Euro kann sich Kandidatin Rebecca Hoffmann freuen. Die Food- und Reisejournalistin freut sich darüber wie über einen Hauptgewinn: "Ich habe vorher gesagt, wenn ich nicht Null da stehen habe, gehe ich auf jeden Fall mit mehr raus, als mein Konto bislang aufweist."

Im Video: Scheidungskrieg und Stinkefinger - Älteste WWM-Kandidatin aller Zeiten zündet Sprüche-Feuerwerk

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.