Fünfte Verhandlungsrunde zum Syrien-Konflikt beginnt in Genf

Der Syrien-Gesandte Staffan de Mistura bei der vierten Verhandlungsrunde Anfang März

Unter Vermittlung der UNO werden am Donnerstag in Genf die Friedensgespräche zwischen der syrischen Regierung und der Opposition fortgesetzt. An der fünften Verhandlungsrunde nehmen nach UN-Angaben sowohl die Rebellengruppen als auch die Regierung teil. Die Konfliktparteien sollen dabei zunächst getrennt voneinander mit dem Stellvertreter des Syrien-Gesandten Staffan de Mistura, Ezzeldin Ramzy, zusammenkommen. Die vierte Verhandlungsrunde war Anfang März mit einer Einigung auf das weitere Vorgehen zu Ende gegangen.

Die Teilnahme aller Rebellengruppen an den Genfer Gesprächen könnte den von der UNO vermittelten Friedensprozess voranbringen. Vergangene Woche hatten einige Oppositionsgruppen ihre Teilnahme an einer neuen Runde der parallel laufenden Friedensgespräche in Astana verweigert. Die Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt waren von Russland, dem Iran und der Türkei initiiert worden. Sie sind dazu gedacht, den vereinbarten Waffenstillstand in Syrien zu stabilisieren und damit den Verhandlungsprozess unter Vermittlung der UNO zu unterstützen.

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